Neue Fenster gehören zu den wirkungsvollsten Massnahmen bei einer Renovation: Sie senken Heizkosten, verbessern den Schallschutz und prägen das Gesicht des Hauses. Doch welches Material ist das richtige?
Kunststofffenster
Kunststofffenster sind meist die günstigste Lösung und praktisch pflegefrei. Sie dämmen gut und eignen sich für die meisten Wohnbauten. Nachteile: Die Rahmen sind oft etwas breiter, und das Material wirkt weniger hochwertig als Holz.
Holzfenster
Holz ist ein natürlicher Baustoff mit warmer Ausstrahlung und guten Dämmwerten. In Chalets und älteren Häusern ist es oft die passende Wahl. Holzfenster brauchen aber Pflege: Je nach Wetterseite sollten die Aussenseiten alle paar Jahre kontrolliert und gestrichen werden.
Holz-Metall-Fenster
Innen Holz, aussen eine Schale aus Aluminium: Diese Kombination verbindet die Wohnlichkeit von Holz mit einer witterungsbeständigen Aussenseite. Sie ist langlebig und pflegeleicht, kostet aber mehr als die anderen Varianten.
Worauf Sie zusätzlich achten sollten
- Den U-Wert des ganzen Fensters (nicht nur des Glases) vergleichen
- Dreifachverglasung ist heute Standard bei Neubauten und lohnt sich meist auch bei Renovationen
- Auf den fachgerechten Einbau achten: Schlecht abgedichtete Anschlüsse verursachen Wärmeverluste und Feuchteschäden
- Prüfen, ob Förderbeiträge Ihres Kantons möglich sind, wenn Sie gleichzeitig weitere Teile der Gebäudehülle sanieren
Unsicher? In der kostenlosen Erstberatung besprechen wir, welche Lösung zu Ihrem Haus passt.